In der Kita wurden die Kinder zu echten Energiespardetektiven. Passend zu unserem Klimaspürnasen-Projekt drehte sich zwei Tage lang alles um das spannende Thema Strom und den Stromverbrauch.
Dafür bekamen wir Besuch von Janna Wieder und Nelson Steidter von der Energieagentur-Umweltbildung Ludwigsburg e.V.
An diesen zwei Tagen haben die Kinder viel gelernt, ausprobiert und selbst entdeckt.
Zum Einstieg hörten die Kinder eine Geschichte über Strom und Energie. Gemeinsam überlegten sie anschließend, welche Möglichkeiten es gibt Strom zu erzeugen. Dabei lernten sie die verschiedene Möglichkeiten kennen, wie Strom erzeugt werden kann: zum Beispiel durch Sonnenenergie (Solar), Windräder, Wasserräder, Kohleabbau oder Kernkraftwerke. Zusammen besprachen die Kinder auch, welche Energiequellen gut für die Umwelt und den Menschen sind und welche eher schädlich sein können.
Besonders spannend wurde es beim Experiment zur statischen Elektrizität. Mit Salz, Pfeffer, einem Geschirrtuch, Folie und einem Löffel konnten die Kinder selbst beobachten, was passiert, wenn sich ein Gegenstand durch Reibung auflädt. Der Löffel wurde am Tuch gerieben und dadurch elektrisch geladen. Danach passierte etwas Erstaunliches: Salz und Pfeffer wurden vom Löffel angezogen. Die Kinder staunten, wie stark die unsichtbare Kraft der Elektrizität sein kann.
Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch ein Bewegungsspiel. Dabei mussten die Kinder entscheiden, welche Dinge Strom brauchen und welche nicht. Durch Bewegung und Spaß konnten sie ihr neues Wissen noch einmal anwenden.
Am zweiten Tag gingen die kleinen Energiespardetektive in der Kita auf eine besondere Suche. Sie hielten Ausschau nach sogenannten „Strommäusen“. Das sind Geräte oder Dinge, die unnötig Strom verbrauchen, obwohl sie gerade gar nicht benutzt werden. Gemeinsam entdeckten die Kinder einige solcher Strommäuse und überlegten, wie man Strom sparen kann.
Zum Abschluss bekamen alle Energiespardetektive eine Urkunde ausgehändigt, die sie voller Stolz ihren Eltern präsentierten.
Vielen Dank sagen wir an Janna und Nelson für die gute Zusammenarbeit.

