Vor dem Hintergrund der Energiekrise sollte in diesem Advent besonders ausgewählt beleuchtet werden – auch dem Geldbeutel zuliebe.

Der Aufruf zum Energiesparen nimmt auch vor der Weihnachtsbeleuchtung keinen Halt. Würden alle Weihnachtslichter in Deutschland ausbleiben, würde so viel Energie eingespart werden, dass eine mittlere Großstadt ein Jahr lang mit Strom versorgt werden könnte.

Weniger ist mehr

Dieses Jahr rühmt sich nicht der mit den meisten Lichtern im Garten, sondern der, der bewusst Prioritäten setzt. Anstelle von Lichterketten, können auch Kerzen am Abend für eine besinnliche Stimmung sorgen. Wer auf die elektrische Weihnachtsbeleuchtung nicht verzichten möchte, kann durch eine Zeitschaltuhr das An- und Ausschalten steuern. Am besten nutzt man die Lichter nur ein paar Stunden am Abend, wenn man sie selbst sehen kann und auch Passanten sie am ehesten wahrnehmen.

Lieber LED- als Glühlampen-Lichterkette

Auch wenn die alte Lichterkette noch ihren Zweck erfüllt, lohnt sich der Wechsel zu LEDs. Lichterketten oder -schläuche mit LED-Technik benötigen nur etwa 1/10 des Stromes von konventionellen Glüh- oder Halogenlampen. Da zudem auch die Lebensdauer um ein 100-faches höher ist, machen sie sich in aller Regel auch finanziell bezahlt.

LED-Beleuchtung kann auch gemütlich

Auch LED-Lampen können für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Ein warmweißes, gelbliches Licht schaffen LEDs mit einer Farbtemperatur unter 3000 Kelvin (K). Bei Lampen mit mehr als 4000 K ist das Licht bläulich und wirkt kalt.

Keine Batterien verwenden

Nicht empfehlenswert sind dagegen LED-Baumkerzen, die mit Batterie und Fernbedienung betrieben werden. Da Batteriestrom 300-mal teurer ist als Strom aus der Steckdose, ist der Betrieb dieser Lichter extrem teuer.

 

 

 

Für alle Fragen rund um Energiesparen und Klimaschutz steht Ihnen die LEA telefonisch unter 07141/688 93-0 zur Verfügung. Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de.

 

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