Bei der Vorbereitung des Nachfahrentreffens 2025 hatte der Arbeitskreis „Erinnern und Gedenken“ angeregt, auch das Gebäude „Strombergstraße 16, das früher Rabbinat und Jüdische Schule war, mit einer Gedenk- und Hinweistafel zu versehen.

Im Beisein der Nachfahren – darunter mit Barbara Attias sowie David und Mark Rubin, die Nachkommen der letzten jüdischen Familie, die im Haus gewohnt hatte – wurde im September 2026 bereits ein provisorisches Schild angebracht. Nun konnte die nachträglich gefertigte Tafel offiziell angebracht werden.

Erst wenige Tage zuvor war David Rubin erneut in Freudental zu Besuch. Der Arzt und Maler holte die Bilder seiner Ausstellung im Herbst ab, die noch hier eingelagert waren und reiste mit ihnen nach Wien, wo er sie unter dem Titel „Returning to Freudental, coming to Vienna“ im Kepinski Studio ausstellt. Im Gepäck hatte David auch ein neues Gemälde, das Motive der „Freudentaler“ Bilder aufgreift.

Bei einem Treffen im PKC stellte der Künstler die neue Arbeit unter anderem Bürgermeister Alexander Fleig und dem aus Berlin angereisten, weiteren Nachfahren Markus Schwab vor – und rezitierte das dazu entstandene Gedicht „Von Generation zu Generation“.

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