Glasfaserausbau: Gemeinden Freudental und Löchgau beenden Gespräche mit der GVG 

Die Gemeinden Freudental und Löchgau haben beschlossen, die Gespräche mit der GVG zum geplanten Glasfaserausbau zu beenden.

Im Rahmen eines Austauschs mit dem Unternehmen war vereinbart worden, dass die Gemeinden bis Ende April 2026 eine verbindliche Zusage zum Ausbau erhalten. Auf Wunsch der GVG und nach Beratung in den Gemeinderäten beider Kommunen wurde diese Frist nochmals bis Ende Mai 2026 verlängert, um ausreichend Zeit für eine abschließende Entscheidung einzuräumen.

Trotz der Fristverlängerung ist bis heute weder eine verbindliche Zusage noch eine belastbare Rückmeldung zum weiteren Vorgehen eingegangen. Aus Sicht der beiden Gemeinden erschwert dies eine verlässliche Planung und die notwendige Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur erheblich.

Für Freudental und Löchgau hat der zeitnahe Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes hohe Priorität. Aufgrund der ausbleibenden Entscheidung und der fehlenden Kommunikation sehen die Gemeinden keine ausreichende Grundlage mehr für eine weitere Zusammenarbeit mit der GVG.

Die Gemeinden werden daher die weiteren Schritte zum Glasfaserausbau unabhängig von der GVG prüfen und vorantreiben. Bürgermeister Alexander Fleig und Bürgermeister Robert Feil bedauern, dass die Gespräche zu keinem positiven Ergebnis geführt haben. Angesichts der nicht eingehaltenen Zusagen und der fehlenden Rückmeldungen halten sie diesen Schritt jedoch für konsequent und notwendig.