seit Gründung bereits mehr als 2,2 Millionen Euro für gemeinnützige und mildtätige Zwecke bereitgestellt –
Nach 19 Jahren im Vorstand: Stifter Hans-Peter Bruker übernimmt Vorsitz des Stiftungsrats 

Freudental/Bietigheim-Bissingen
Nach 19 Jahren an der Spitze der operativen Stiftungsarbeit gibt Hans-Peter Bruker den Staffelstab weiter. Der Stifter der BRUKER-Stiftung ist aus dem Vorstand ausgeschieden und wechselt in den Stiftungsrat. Dort wurde er einstimmig für drei Jahre zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Dr. Markus Beckers übernimmt künftig den stellvertretenden Vorsitz.

„Nach 19 Jahren intensiver Vorstandsarbeit ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, operative Verantwortung abzugeben. Ich freue mich, die weitere Entwicklung der BRUKER-Stiftung künftig als Vorsitzender des Stiftungsrats begleiten zu dürfen. Unser Ziel bleibt, dauerhaft und möglichst unbürokratisch dort zu helfen, wo unsere Unterstützung unmittelbar bei den Menschen ankommt“, erklärt Hans-Peter Bruker.
Auch der Vorstand wird neu aufgestellt. Der Freudentaler Bürgermeister Alexander Fleig wechselte aus dem Stiftungsrat in den Vorstand und übernimmt gemeinsam mit Karin Bruker Verantwortung für die weitere Arbeit der Stiftung. Neu in den Stiftungsrat gewählt wurde Helmut Schrenk, langjähriger Gemeinderat und ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Freudental. Dr. Horst Mehrländer wurde für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Weiteres Mitglied des Stiftungsrats ist der OB der Stadt Bietigheim-Bissingen Jürgen Kessing.

Die personelle Neuaufstellung markiert einen wichtigen Schritt in der inzwischen fast zwei Jahrzehnte umfassenden Geschichte der BRUKER-Stiftung. Seit Gründung der Vorgängerstiftungen im Jahr 2007 wurden insgesamt 2.205.893 Euro für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zur Verfügung gestellt. Allein im Jahr 2025 erreichten die Zuwendungen mit 239.330 Euro einen neuen Höchststand.

Der Förderschwerpunkt hat sich dabei im Laufe der Jahre zunehmend auf die Region konzentriert. Mehr als 1,3 Millionen Euro flossen seit 2007 allein nach Bietigheim-Bissingen und Freudental. Gleichzeitig engagiert sich die Stiftung weiterhin international: Insgesamt wurden seit Gründung rund 646.000 Euro für Projekte außerhalb Deutschlands bereitgestellt.

Eine besondere Rolle spielen die langfristig geförderten „Herzprojekte“ der Stiftung. Mehr als 650.000 Euro und damit rund 29 Prozent aller Zuwendungen wurden seit 2007 für diese Projekte eingesetzt. Dazu zählen unter anderem Helfer vor Ort, der Alternative Schulsport, die Pflegeheimclowns sowie die internationalen Projekte Voces Valientes Comas in Peru und LALOLI auf den Philippinen.

Mit der neuen Aufgabenverteilung und der Verlagerung der Stiftungsverwaltung in das Rathaus Freudental sieht sich die BRUKER-Stiftung für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Hans-Peter Bruker bleibt der von ihm gegründeten Stiftung dabei in verantwortlicher Position verbunden – künftig weniger im operativen Tagesgeschäft, dafür an der Spitze des Stiftungsrats.