Beim Ferienprogramm der Gemeinde Freudental verwandelte sich der Waldparkplatz am 24. August 2026 in einen besonderen Lernort: Jana kam mit dem Ökomobil und nahm die Kinder mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die heimische Natur.
Zum Auftakt lernten sich alle bei einem Elsterspiel kennen. Anschließend erklärte Jana anschaulich, warum Naturschutzgebiete wichtig sind und wie sich Besucherinnen und Besucher im Wald rücksichtsvoll verhalten. Dann hieß es: aufmerksam werden, leise sein und genau hinschauen.
Auf leisen Sohlen ging es in den Wald. Ohne laute Gespräche waren plötzlich Tierstimmen und das Rascheln im Laub zu hören. Wer still unterwegs war, entdeckte umso mehr: Ameisen, Käfer und Schnecken säumten den Weg und machten deutlich, wie viel Leben sich oft im Verborgenen abspielt.
Auch die Pflanzenwelt rückte in den Blick. Die Kinder sammelten Zweige und Blätter und lernten, verschiedene Baumarten zu unterscheiden. Besonders häufig fanden sie Tanne, Kiefer, Fichte und Douglasie, aber auch Eichen, Buchen und Rotbuchen gehörten zu den Entdeckungen.
Noch einmal stieg die Spannung, als jedes Kind mit einem kleinen Becher vorsichtig nach einem Waldbewohner suchte. Behutsam wurden Käfer, Tausendfüßler, Spinnen, Ameisen und Waldschaben gesammelt und anschließend zum Ökomobil gebracht.
Das rollende Naturschutzlabor bot dafür die passende Ausstattung. Unter Lupen bestimmten die Kinder ihre Funde; über das Mikroskop konnten sie die Tiere stark vergrößert auf einem Bildschirm betrachten. Dabei zeigte sich, dass manche Arten gar nicht so leicht voneinander zu unterscheiden sind.
Der Vormittag verband Bewegung, gemeinsames Staunen und neues Wissen auf eindrucksvolle Weise. Aus einem vertrauten Wald wurde ein spannender Forschungsraum – und aus kleinen Beobachtungen entstanden große Aha-Momente. Für die Kinder war der Besuch des Ökomobils ein besonderes Ferienerlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleibt.

