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Das Schloss im Ort






Im Jahre 1727 kaufte die Gräfin von Würben geb. von Grävenitz das Dorf Freudental. Sie ließ von Oberbaumeister Paolo Retti, dem Erbauer des Ludwigsburger Barockschlosses, das Schloß errichten und den Park anlegen. Die erweiterte Schloßanlage war ab 1810 Sommerresidenz des württembergischen Königs Friedrich I.




Seit 1911 war das Schloß samt Park mit 3 Seen und einer großen Obstanlage Erholungsheim der Stuttgarter Ortskrankenkassen und ab 1961 war das Alten- und Pflegeheim des Landkreises Ludwigsburg darin beheimatet. Seit Sommer 2007 befindet sich das Freudentaler Schloss in Privatbesitz




Das Rathaus, 1810-1811 durch König Friedrich von Württemberg für die Angehörigen des Königlichen Hauses als Prinzenbau erstellt, war einst Bestandteil der Schloßanlage. Bis 1963 befand sich im Obergeschoß die Schule mit einem eigenen Aufgang am westlichen Giebel. Das Rathaus war im Erdgeschoß untergebracht. 1972 entstand nach der Renovierung das heutige Rathaus.




König Friedrich I. hielt sich häufig im Freudentaler Schloß auf. Er ließ dieses Gebäude in der Schloßstraße Anfang des 19. Jahrhunderts für seine Wachmannschaft als Kaserne erbauen. Das Gebäude war zunächst eingeschossig und wurde später aufgestockt. 1992/93 wurde das Haus getreu seinem ursprünglichen Erscheinungsbild renoviert.




Das “Altertum” liegt heute auf Markung Bönnigheim und war eine Jagdhütte des Königs in Rundform, komplett aus Stein aufgebaut und wurde wegen dieser Form auch “Königskrone” genannt. In die Seitenwände sind offene Fenster (größere Schießscharten) eingebaut, aus denen auf das Wild geschossen wurde, das von der Pfeiferhütte aus den Steinbach entlang in Richtung Freudental getrieben wurde. Die Treibjagden wurden vor allem von König Friedrich durchgeführt.
Im Schloss Ludwigsburg hängt ein Bild, das die Strecke einer solchen Treibjagd zeigt, ca. 1000 Stück Wild, angefangen von der Sau, über Hirsch und Rehwild bis zum Fuchs und Hasen und diversen Vögeln.